Onsras Völker

Was mir am deutlichsten vor Augen trat, als es um die Entstehung der Welt von "Sandrian - Beast from the East" ging, waren ihre Bewohner. Elegante Elfen und blutrünstige Orks hatte es für meinen Geschmack schon genug gegeben.
Ein Volk konnte es auch nicht einfach bloß geben. Wie waren sie entstanden, diese Fabelwesen aus der anderen Welt, wie hatten sie sich entwickelt? Wie sahen sie überhaupt aus?
Hier versuche ich euch einen kleinen Überblick zu liefern.

Die Hymna

So wie jeder Mensch einen gemeinsamen Nachfahren hat, so haben auch alle menschenähnlichen Lebewesen Onsras ein besonderes Volk zum Vorfahren. Die Hymna waren formlose Wesen, die sich in ihrer Gestalt durch alles inspirieren ließen, was sie sahen, darunter auch durch die Menschen. 

Ihr Wissen und ihre Beweggründe werden über die Jahrhunderte verloren gehen, sicher ist bloß, dass sie friedliche Lebewesen waren und ein großes magisches Potential besaßen.

Trotzdem gilt ihr Volk als augestorben.

Die Felia

Nach den großen Kriegen zogen sich diese Nachfahren der Hymna in die tiefen Wälder Onsras zurück, in der Hoffnung, dort nie gefunden zu werden. Onsraische Wälder sind, auf Grund der Tatsache, dass sie nahezu immer von außergewöhnlichen, unbekannten und häufig sehr gefärhlichen Tierwesen bevölkert sind, unbewohnte Orte. 

Die Felia jedoch machten es sich zur Aufgabe, diesen Lebensraum für sich zu erschließen. Da ein gewaltsames Eindringen ihr Ende bedeutet hätte, gingen sie mit Fürsorge und Umsicht an diese Aufgabe heran und wurden mit ihrem Überleben belohnt.

Heute haben sie sich den Wäldern angepasst und verehren den Gott der Erde. Als feingliedrige, doch sehr große und starke Kreaturen besitzen sie vier Arme, einen langen, glatten Schwanz und eine weiche, ledrige Haut in verschiedenen Blautönen. 

Da sie in engem Kontakt mit der spirituellen Welt stehen zeichnen sich ihre Propheten schon mit ihrer Geburt durch grünes Haar aus, während ihre Anführer mit der Zeit ihres Lebens silbernes Haar bekommen, was jedoch nicht zwangsläfig mit der Vererbung zusammen hängt.

Die Felia eines Waldes sind sich selbst ihre Familie, zu den anderen Wäldern hegen sie kaum Kontakte und ihre Krieger sorgen stets dafür, dass kein anderes, nicht tierisches Lebewesen jemals ihren Wald betritt.

Die Caeden

Die Caeden erlitten in den großen Kriegen ein tragisches Schicksahl. Ursprünglich waren sie Hymna, die verzweifelt versuchten zwischen den kämpfenden Parteien zu vermitteln. Viele ließen dabei ihr Leben, bis nur noch wenige übrig blieben, die in den dunklen Sümpfen der Ostlande schlieslich einen verlorenen, langsamen Tod starben. Doch während ihre Körper dahin siechten, blieben ihre Geister an dieser Welt haften. Kaum mehr als Schatten wurden sie sich ihres Zustandes zu spät bewusst.

Viele von ihnen, die in jener Zeit durch ihren Schmerz der Dunkelheit verfallen waren, begeisterten sich jedoch über ihr neues, endloses Leben und nutzten ihre Magie, um mit der körperlichen Welt zu interagieren. 

Bald waren sie die besten, aber auch die verlogensten Söldner ganz Hajos, bis sie das Interesse an den Lebenden verloren und einfach verschwanden.

Die Leandra

Nachfahren der Hymna und Steppenbewohner. Die Leandra sind ein nomadisches Volk, das möglichst ungesehen die weiten Ebenen Onsras durchquert. Sie besitzen einen schlanken, drahtigen Kröperbau und eine ausgeprägte Gesichtsmimik. Vier Arme, lange, muskulöse Beine und Eulenfüße machen sie zu hervorragenden Läufern und Kletterern. Ihre glatte, lederartige Haut hat häufig die Farbe weicher Erd- oder Grastöne, wobei jeder Leandra ein einzigartigs Muster aus Flecken, Streifen oder Punkten besitzt. Ein Überbleibsel ihrer Vorfahren ist ein Besatz aus Federn, Schuppen oder Fell an der Unterseite ihrer vier Arme.
Obwohl sie Steppenbewohner sind haben sie sich dem Gott des Feuers verschrieben und halten sich deshalb am liebsten in warmen Gegenden auf. Angeführt werden sie von einem Oberhaupt, dass sich durch Stärke oder List bewiesen hat, wobei das Geschlecht egal ist.

Anderen Völkern Onsras sind sie nicht besonders zugetan und auf Fremde reagieren sie scheu bis agressiv.

Die Gagan-Chumbi

Als direkte Abkömlinge der Leandra, die als Volk jedoch noch keine lange Geschichte aufweisen, sind die Gagan-Chumbi ihrem Urvolk noch sehr ähnlich. Anatomische Besonderheiten sind jedoch die dünn befellten Flughäute, die sich zwischen ihren Armen und Beinen entwickelt haben und die Tatsache, dass sie alle mit dunkelgrünem Haar geboren werden. 

Gagan-Chumbi, oder auch "groß genug um den Himmel zu küssen", ist ein zusammen gesetzter Begriff. 

Einst fühlten sich einige der nomadischen Leandra zu einem bestimmten Ort hingezogen, an dem sie auf riesenhafte Wesen trafen, mit gepanzerten Beinen, Rücken so breit wie ein Schlosshof und langen Hälsen, die weit hinauf in den Himmel ragten. Die Leandra, die sich heute nur noch die Gagan nennen, gingen eine Symbiose mit diesen sanften Riesen ein, auf deren Rücken sie nun durch die Welt ziehen, auch in Onsra. Die Gagan beschützen ihre Chumbi vor allen Gefahren und sorgen für ihr Wohl, während sie friedlich in großen Familien auf ihren Rücken leben. Die Familie der Gagan, die einst den Rücken des größten Chumbi erklomm, führt noch heute die Herde an.

Die Lean

Obwohl dieses Volk von den nomadischen Leandra abstammt, gibt es kaum ein Volk, dem sie weniger ähneln. Sesshaft in großen Städten, die sie praktisch zu den modernen Bewohnern Onsras machen, haben sie ihre Bindung zur Natur und der Magie fast gänzlich verloren. Trotzdem nehmen sie den größten Teil der hajischen Bevölkerung ein.

Obwohl sie die Menschen, die sie als niedere Art betrachten, verabscheuen, nehmen jene, die noch dazu in der Lage sind, menschliche Gestalt an, da ihr normales Aussehen sich stark verändert hat. Die typischen Vier Arme und starken Beine bilden sich bei ihnen nur noch schwach, teils gar nicht aus, die Krallen ihrer Eulenfüße sind häufig deformiert und der Besatz ihrer Unterarme ist fast bis gänzlich verschwunden. Einzig ihre Haarfarbe macht diese Wesen zu auffälligen Kreaturen, da diese fast jeden Ton annehmen kann, vom strahlenden blau des Himmels bis hin zum saftigen grün der Ebenen.

In ihrem Streben nach Entwicklung entwarfen sie ein hirachisches System, dem vorran die immer weibliche Soria als oberste Herrscherin steht. Ihr zur Seite kann ein Manahin stehen. Sie beide regieren über ihre Abkömmlinge, die Jian, und über das Volk der Lean, wobei sich alle anderen Völker Onsras diesem System gar nicht oder nur unfreiwillig unterworfen haben.

Die Urgol

"Urgol" ist schlicht die hajische Bezeichnung eines Menschen. Von ihnen gibt es nur wenige in Onsra, da sie eher durch Zufall dorthin geraten. Über die Jahrhunderte öffneten sich häufiger Türen und Risse im Schleier zwischn den Welten, die Menschen nach Onsra brachten. 

Früher für ihr Wissen über die andere Welt geschätzt, ist Urgol im heutigen Onsra eher ein Schimpfwort, da viele Menschen in der neuen, unbekannten Welt nicht gut zu Recht kamen und sich deshalb zusammen rotteten, um Reisende zu überfallen. Einige von ihnen verfielen der dunklen Magie oder den schwarzen Göttern, weshalb die Menschen seit Jahren gemieden und möglichst ausgegrenzt werden.

Die Soggies

Völlig unberührt von den Geschicken der anderen Völker lebten die Soggies so gut verborgen, dass sie selbst heute von den wenigsten gesehen worden sind. 

Ihre Art birgt viele Geheimnisse, sicher ist jedoch, dass sie überaus freundliche und geschickte Wesen sind, auch wenn man ihnen das auf den ersten (und vielleicht auch auf den zweiten) Blick nicht ansieht. 

Ihre übergroßen, schwimmflossenartigen Füße, ihre knielangen, herabhängenden Ohren und ihre meterlange Zunge machen ihnen das Leben nicht unbedingt leicht. Aus Gründen, die bis jetzt keiner kennt, führen sie oft kurze Selbstgespräche und sprechen von sich im Plural, was eine Unterhaltung mit ihnen oft erschwert. 

Regen sie sich sehr auf, kann es sein, dass sie ihren breiten Mund zu weit öffnen, was dazu führt, dass ihre klebrige Zunge heraus fällt. Da sie sich nicht von selbst einrollt, muss dies per Hand erledigt werden, bevor man sie wieder verstauen kann.

Kommentare

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  • Smithb622 (Mittwoch, 15. Februar 2017 10:26)

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